hoch-kompliziert


Der Altarraum hat seine endgültige Höhe erreicht. Und die ist richtig klasse, denn jetzt wird klar, dass wir nach oben hin richtig Luft haben werden. Aber je höher es geht, umso komplizierter wird es. Abgesehen davon, dass die Wege für alle Beteiligten über Leitern, Gerüste und Rampen immer länger werden, müssen die Arbeiten ganz anders organisiert werden. Material und Werkzeug sind eben nicht auf die Schnelle greifbar, wenn sie auf dem Fußboden gelagert werden, und Hilfskonstruktionen wollen sinnvoll durchdacht sein. Zudem gibt es oben einige ziemlich knifflige Anschlüsse und Ringanker, die nicht nur gemauert sondern betoniert werden müssen. Richtig spannend wird es demnächst, wenn die Ziegeldecke über dem Saal eingebaut wird. Da müssen Sprießen von entsprechender Höhe gestellt werden. Das schräge Oberlicht benötigt eine entsprechende Betonstruktur als Unterkonstruktion, die sich in dieser Höhe nur sehr schwer schalen und betonieren ließe. Lösung: Das über acht Meter lange Teil wird vor Ort in der Horizontalen als Fertigteilelement betoniert und dann mit einem Autokran an Ort und Stelle gehoben und eingebaut.

L E T Z T E   B E I T R Ä G E
K A T E G O R I E N
S T I C H W O R T